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Donnerstag, 13. September 2012

Überschwemmung in Las Vegas nach Gewittern

Mehr als 44 mm/m² Niederschlag wurden gestern in Las Vegas bei einem Gewitter gemessen. Dies führte in der Stadt, die eigentlich in der Mojave-Wüste liegt zu Überschwemmungen. Im klimatischen Mittel werden pro Jahr normalerweise nur 105 mm/m² erreicht. Dies war aber kein Allzeit-Rekord, denn am 21. August 1957 fielen in der Wüstenstadt 66mm/m².
Schuld daran war eine langgezogene Gewitterlinie, die auch in Kalifornien schäden anrichtete.

 
Foto: John Locher

 
Foto: John Locher

Zum Vorigen Beitrag: Kaltfront mit vorgelagerten Gewittern noch ein Nachtrag:
Ein Studienkollege wies mich darauf hin, dass die Gewitterlinie nicht (nur) durch eine Windkonvergenz gebildet wurde. Da es auch auf der Alpensüdseite Gewitter gab, kann man dort eine Konvergenz als Ursache für die Gewitter ausschließen, da Konvergenzlinien üblicherweise zerfallen beim Überqueren der Alpen. Ein möglicher Grund könnte eine vorgelagerte kleinere Kaltfront gewesen sein.

Samstag, 3. Dezember 2011

Sturm in Kaliforninen

Zu aller erst möchte ich mich für die lange blogeintragfreie Zeit entschuldigen. Ich lag mit Grippe im Bett und konnte nicht allzu lange Zeit vorm PC sitzen.

Die Santa-Ana-Winde verurschten in den vergangenen Tagen Windböen bis zu 220 km/h in Kalifornien. Der Sturm hatte mehrere Bäume ungeworfen, dadurch kam es auch zu Stromausfällen, 345.000 Menschen waren ohne Strom.
Die Santa-Ana-Winde ähneln dem alpinen Föhn. Kalte Luft bewegt sich von Osten her auf die Pazifikküste zu, und wird beim absinken erwärmt und trockener.

 
Quelle: wetteronline.de


 
Quelle: wetteronline.de



Sonntag, 30. Oktober 2011

Schneesturm im Nordosten der USA

Ein Schneesturm legt derzeit weite Teile des Nordosten der USA lahm. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1869 hat es in New York erst ein mal im Oktober geschneit. Bisher sind 2,5 Millionen US-Amerikaner ohne Stromversorgung, nach Auskunft der Stromversorger werden die meisten Haushalte erst am Mittwoch wieder Strom haben. Bedauerlicherweise gab es bislang auch schon 3 Tote. Es wurden mehrere Flughäfen geschlossen, und Millionen Reisende sitzen fest. Auch New Yorks Cental Park wurde gesperrt, weil Gefahr durch herunterstürzende Äste besteht, da die Bäume immer noch viel Laub tragen, was die Schneelast enorm erhöht.
Schuld daran ist ein sogenannter "Northeaster", die Erklärung dazu liefert Manfred Spatzierer in seinem Blog: wetterinfos.blogspot.com

Bild 1: Äquipotentielle Temperatur und Bodendruck 
(mit eingezeichneten Fronten)

Bild 2: Halloween-Deko

Bild 3: Occupy Wallstreet

Bild 4: Einer von vielen geknickten Bäumen



Video: Reporter hört Donner während Live-Einschaltung
(Entschuldigt die Werbung die vorher kommt)

Dienstag, 25. Oktober 2011

Nordlichter über den USA

Heute Nacht waren aufgrund eines koronalen Massenausstoßes der Sonne der das Magnetfeld der Erde traf. Das farbenprächtige Schauspiel war zu sehen in Arkansas, Tennessee, dem nördlichen Alabama, dem nördlichen Mississippi und North Carolina, also untypisch südlichen Bundesstaaten.

Hier die Bilder:

Quelle: spaceweather.com

 
Quelle: Eric Coleman

 
Quelle : Marc Torello

 
Quelle: Solomen Parker

Hier zur Übersicht leuchtend rot eingefärbt die Bundesstaaten der USA wo das Phänomen sichtbar war:


Samstag, 22. Oktober 2011

Wetterkatastrophen in den USA

Bis jetzt wurden durch Wetter- und Witterungsbedingten Katastrophen laut National Climatic Data Center (NCDC) 32 Milliarden Doller an Schäden verursacht und viele Menschenleben gefordert. Die Hurricane-Saison ist aber noch nicht zu ende. Diese Aufstellungen werden seit 1980 gemacht. In einem Durchschnittlichem Jahr sind Schäden um 6 Milliarden Dollar zu beklagen. Der bisherige Rekordhalter war 2008 mit 9 Mrd. Dollar Schäden.
Hier eine Auflistung der größten Schadensereignisse:
  • Dürre in Texas und damit verbundene Feuer im Frühjahr und Sommer 2011 
    • 3,0 Mrd. Dollar
    • 2 Tote
  • Flut des Mississippi im Frühjahr und Sommer 2011
    • 4,0 Mrd. Dollar 
    • 1 Toter
  •  Tornado "Outbreak" im Mittlerem Westen und Südosten vom 22. bis 27. Mai 2011
    • 7,0 Mrd. Dollar
    • 172 Tote
  •  Tornado "Outbreak" (genannt "Super Outbreak") vom 25. bis 30. April 2011
    • 5,5 Mrd. Dollar
    • 320 Tote
  •  Tornado "Outbreak" im Mittlerem Westen und Südosten vom 14. bis 16. April 2011
    •  2,0 Mrd. Dollar
    • 38 Tote
  •  Schwere Gewitterstürme im Mittlerem Westen und Südosten vom 8. bis 11. April 2011
    • 2,2 Mrd. Dollar
    • keine Toten
  • Schwere Gewitterstürme im Mittlerem Westen und Südosten vom 4. bis 5. April 2011
    • 2,0 Mrd. Dollar
    • 9 Tote
  • "Groundhog Day Blizzard" vom 29. Januar bis 3. Februar 2011
    • 3,9 Mrd. Dollar
    • 36 Tote