Sonntag, 30. Oktober 2011

Schneesturm im Nordosten der USA

Ein Schneesturm legt derzeit weite Teile des Nordosten der USA lahm. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1869 hat es in New York erst ein mal im Oktober geschneit. Bisher sind 2,5 Millionen US-Amerikaner ohne Stromversorgung, nach Auskunft der Stromversorger werden die meisten Haushalte erst am Mittwoch wieder Strom haben. Bedauerlicherweise gab es bislang auch schon 3 Tote. Es wurden mehrere Flughäfen geschlossen, und Millionen Reisende sitzen fest. Auch New Yorks Cental Park wurde gesperrt, weil Gefahr durch herunterstürzende Äste besteht, da die Bäume immer noch viel Laub tragen, was die Schneelast enorm erhöht.
Schuld daran ist ein sogenannter "Northeaster", die Erklärung dazu liefert Manfred Spatzierer in seinem Blog: wetterinfos.blogspot.com

Bild 1: Äquipotentielle Temperatur und Bodendruck 
(mit eingezeichneten Fronten)

Bild 2: Halloween-Deko

Bild 3: Occupy Wallstreet

Bild 4: Einer von vielen geknickten Bäumen



Video: Reporter hört Donner während Live-Einschaltung
(Entschuldigt die Werbung die vorher kommt)

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Thailand: Schiffe sollen Durchflussmenge erhöhen

Die thailändische Marine versucht jetzt die Abflussmengen der Flüsse zu erhöhen, indem sie mit den Schrauben ihrer Schiffe die Strömungsgeschwindigkeit erhöhen.
Hier der Videobeitrag:

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Warnung vor starkem Schneefall in Colorado

Der Wetterdienst der USA warnt vor bis zu einem halben Meter Schnee in Colorado und Teilen von Utah bis zum Freitag. Grund dafür ist eine Kaltfront, die zimlich Strömungsparallel liegt, und daher sehr Langsam über das Gebiet hinwegzieht. Vor der Front gibt es noch recht milde Temperaturen, die Schneefallgrenze wäre dort bei etwa 2500m. Sobald jedoch die Front kommt sinkt die Schneefallgrenze bis auf Talniveau ab.

 
Quelle: NOAA


Bild: Abweichung der Maximaltemperatur vom Mittel, Quelle: Wettergefahren-Frühwarnung

Bild: 24-stündige Schneemenge bis zum 27.10.2011 um 6 UTC
Quelle: Wettergefahren-Frühwarnung

Überschwemmung in Irland - 2 Tote

Seit Montagabend ist in Irlands Hauptstadt Dublin der Notfallplan in Kraft. Laut Wetterdienst fiel am Montag im Osten der Insel so viel Regen, wie sonst in einem ganzen Monat. Die Flüsse Liffey, Dodder und Camac traten über ihre Ufer. Die Hauptstadt Dublin wurde am schlimmsten getroffen, aber auch weite Teile Irlands Ostküste wurden überflutet.
Ein Polizist kam dabei ums Leben als er ausserhalb seiner Dienstzeit Leuten an einer einsturzgefährdeten Brücke helfen wollte. Das zweite Todesopfer war eine 35 jährige Frau von den Philippinen, die im Keller eines Hauses in Dublin ertrank.

Quelle: Tim Riediger





Schuld daran war dieses Tief, dessen Zentrum Nordwestlich von Irland lag:


Bild: 6-stündige Niederschlagssumme von Montag 13 Uhr bis 19 Uhr Ortszeit




Dienstag, 25. Oktober 2011

Starkniederschläge und Gewitter in Ligurien

Heute wurden an der ligurischen Küste einige starke Gewitterzellen ausgelöst, die für ergiebige Niederschläge und hohe Blitzaktivität sorgten. Stellenweise gab es sogar bis zu 300mm Niederschlag innerhalb von nur 6 Stunden. Ausgelöst wurden diese Gewitter durch leichte Labilität der Atmosphäre und orographische Hebung an den dortigen steilen Klippen, die erste Ausläufer der Appeninen sind.

Bild 1: Akkumulierter Niederschlag an Liguriens Küste

 Bild 2: Lage Liguriens

 
Bild 3: Lifted Index im Bereich der Auslöse um -2


Bild 4: Blitzaktivität

 Bild 5: Satellitenbild (die Farben Markieren die kältensten Wolkenobergrenzen)